ILF

Interessengemeinschaft
Luftfahrt Fischamend

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geschichtlichen Museum Wien ▸


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ILF-Besuch bei der Treher Gedenkstätte

Heuer jährt sich zum 77. Male der tragische Absturz des 19. Jahre jungen Fähnrich’s Hans Rüdiger Treher, welcher am 23 9. 1940 in Fischamend sein Leben lassen musste.
Die Stadtgemeinde Fischamend revitalisierte aktuell den Zugang zur Gedenkstätte und arrangierte die örtliche Hinweistafel neu. Am 23. 9.2017 besuchte eine Abordnung der Interessengemeinschaft Luftfahrt Fischamend (ILF) , sowie die Stadträte Michael Burger und Josef Jäger die Grabstätte zu einer Kranzniederlegung und einer kurzen Andacht, welche von unserem Pfarrer Ivica Stankovic berührend gestaltet wurde.

Wir erinnern uns, die Bergung des Flugzeugs und der Überreste des Piloten wurde im Mai 2002 abgeschlossen und am 23.9.2002 konnten die sterblichen Überreste in einer feierlichen Zeremonie wieder der Erde übergeben werden.Damals , vor 15 Jahren hatte unser Pfarrer Mag. Willi Müller die Beerdigung vorgenommen. Die Worte des Pfarrers haben wir dokumentiert und können diese zur Erinnerung zitieren.


„Hans Rüdiger Wilhelm Treher wurde am 15. Mai 1921 in Hamburg-Altona geboren.

Aufgrund von Recherchen und Gesprächen mit Bekannten konnte herausgefunden werden, dass er ein Einzelkind war.Als Nochjugendlicher im Alter von 17 Jahren mußte er den Beginn des zweiten Weltkrieges miterleben. Wahrscheinlich war es 1939, als er in den Dienst der deutschen Wehrmacht eintrat, um dann 1940 in derJagdfliegerschule 5 in Schwechat Heidfeld seine Ausbildung zum Piloten der Jagdflieger aufzunehmen.

Anlässlich eines Schulfluges am 23. September 1940 kam es zu diesem tragischen Unfall, der Hans Rüdiger Wilhelm Treher das Leben kostete. Aufgrund eines wahrscheinlich technischen Gebrechens an seiner Jagdmaschine vom Typ Messerschmitt Bf109 kam es zum Absturz, der genau an dieser Stelle endete.

Hans Rüdiger Wilhelm Treher starb hier am 23. September 1940 um genau 16.15 Uhr im Alter von 19 Jahren. Er war mit ein Opfer eines sinnlosen und aussichtslosen Krieges.

Nach Abschluß des Bergeprojektes wollen wir die sterblichen Überreste von Fähnrich Hans Rüdiger Wilhelm Treher an dieser Stelle und zur Stunde seines Ablebens wieder der Erde übergeben. Gemeinsam mit dem deutschen Militärattache Herrn Oberstleutnant Paulus wollen wir ihm die letzte Ehre erweisen.“