Am 21.April 2026 wurde Ing. Rudi Ster aus den Händen der
Niederösterreichischen Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner
als Würdigung seines ehrenamtlichen Engagements für die Aufarbeitung
der besonderen Rolle der Stadt Fischamend zur frühen
Luftfahrtgeschichte, beginnend in der Donaumonarchie, die
Gedenkmedaille des Landes Niederösterreich samt Urkunde überreicht.
In mehr als 25 Jahren Forschungstätigkeit und 10 Jahre als Präsident der
Interessengemeinschaft Luftfahrt Fischamend (kurz ILF) wurden unzählige
Projekte, allen voran die seit 12 Jahren bestehende Zusammenarbeit mit
der HTL-Mödling, wo im Rahmen von praktischen Diplomarbeiten fast 50
AbsolventInnen zu ihrem Abschluss begleitet wurden, realisiert.
Es entstanden einzigartige Objekte zur ruhmreichen Vergangenheit
Fischamends, wo Forschung und Entwicklung von Luftfahrzeugen für die
gesamte Donaumonarchie betrieben wurde.
In Fischamend allein waren 5300, auf allen 9 weiteren unterstellten
Standorten in der Monarchie weitere 5200 Menschen im Sinne der
Luftfahrtforschung beschäftigt. (Fliegerarsenal ab 1915)
Es fanden viele Damen und Herren Zivilpersonen und etwa 1000 Militärs
dort ihren Arbeitsplatz.
In einem Statement möchte Rudi Ster mit Nachdruck betonen, dass viele
Mitglieder des Historikervereins ILF zum Gesamterfolg bis zur Gegenwart
beigetragen haben, denn allein wäre so eine Gesamtleistung nicht möglich
gewesen. Es muss immer einen Verantwortlichen geben, auf dessen
Schultern doch einiges lastet, aber ich möchte allen danken, auch
posthum jenen, die sich für unsere Sache engagiert haben, ihnen allen
möchte ich diese Ehrung widmen, so Rudi Ster.
Hohe Auszeichnung für Rudolf Ster als Präsident der
Interessengemeinschaft Luftfahrt Fischamend | Austrian Wings
Laudatio:
Die Gedenkmedaille wurde Herrn Ing. Rudolf STER, Präsident des Vereins
„Interessengemeinschaft Luftfahrt Fischamend“ – verliehen.
Präsident Ster widmet sich seit rund 25 Jahren der Luftfahrtgeschichte von
Fischamend und Niederösterreich, trägt mit Engagement an der
Erforschung und Vermittlung dieses kulturellen Erbes bei, hat seine
Erkenntnisse in Publikationen festgehalten, präsentiert diese weiters in
regelmäßigen Ausstellungen und findet auch den Zugang zur jüngeren
Generation, in dem er mit der HTL Mödling immer wieder Diplomprojekte
betreut.
